• Foto: Butzbach

Tor macht Tempo


Der französische Propellerhersteller Ratier Figeac S.A.S nutzt seitlich aufrollende Schnelllauftore des schwäbischen Fabrikanten Butzbach.

Ratier Figeac S.A.S. stellt als Zulieferer der Luftfahrtindustrie Propeller für Flugzeuge her. Während der Fertigung passieren sie auch ein temperaturund feuchtigkeitssensibles Areal, weshalb die Tore, die die Bearbeitungsräume voneinander abgrenzen, schnell und dicht schließen müssen.

Um einen sicheren Transport zwischen den Bereichen auch ohne lange Öffnungszeiten sicherzustellen, hat Ratier drei Schnelllauftore vom Typ Novosprint der deutschen Butzbach GmbH installiert. Sie öffnen seitlich mit hohem Tempo anstatt senkrecht, sodass augenblicklich die volle Durchfahrtshöhe zur Verfügung steht.

Zusätzlich wurde eine Kranbahn in die Tore integriert, sodass die Bauteile direkt ohne Neupositionierung hindurchfahren können. Dank des schnellen seitlichen Öffnens bleiben die Tore nur kurz geöffnet, sodass ein Austausch von Luft und Feuchtigkeit zwischen den Bereichen minimal ausfällt. Zusätzliche Sicherheit gewährt eine Fluchtwegfunktion und selbsttätige Überwachung der Toranlage.

Der aufwendige Fertigungsprozess der Propeller im französischen Figeac beinhaltet mehrere Fertigungsstufen, in denen die einzelnen Carbon- Rotorblätter hergestellt, getrocknet, ausgehärtet, gereinigt, geformt und geschliffen werden. Nach Aushärtung wird das Bauteil mit einem Greifarm aus seiner Vorrichtung genommen und über eine Kranbahn in einen luft-, feuchtigkeits- und temperaturkontrollierten Raum transportiert. „Damit das Klima in diesem Bereich nicht gestört wird, müssen die Tore so dicht wie möglich sein und dürfen auch nicht lange offen stehen“, erklärt Markus Baur, Business Development Manager bei Butzbach. Durch Referenzprojekte an den Flughäfen in Dubai und Doha wurde das französische Unternehmen schließlich auf Novosprint aufmerksam.


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